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"Arbeitnehmer sind zu 42 Prozent unproduktiv" |
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Wien - In der österreichischen Wirtschaft sei die Produktivität in den vergangenen Jahren zwar kräftig gestiegen, doch werde das Potenzial von den meisten Betrieben nicht ausgeschöpft. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Unternehmensberaters Czipin & Partner, die sich sowohl auf Umfragen als auf die genaue Beobachtung von Abläufen in 240 Unternehmen stützt. |
Von Beziehungserfahrungen |
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Demnach sind Arbeitnehmer zu 42 Prozent ihrer Arbeitszeit nicht produktiv tätig. |
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Laut Czipin ist durch gutes Management 85 Prozent Ausschöpfung des Produktivitätspotenzials erreichbar. Das bedeutet, Betriebe könnten ihre Produktivität ohne neue Investitionen um bis zu 27 Prozent oder 61 Arbeitstage im Jahr steigern. "Bei Ausschöpfung der in den Unternehmen vorhandenen, realistisch zu erschließenden Produktivitätspotenziale könnte jeder einzelne Mitarbeiter um 312.000 S mehr Umsatz machen", sagte er. |
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Die Effizienzlücke werde derzeit in vielen Unternehmen nicht bemerkt, weil insgesamt die Produktivität rasch wächst. Bei der Befragung der Unternehmen ergab sich eine durchschnittliche Steigerung von 15,6 Prozent. |
Internationale Vergleichszahlen konnte Czipin nicht liefern. Es gebe aber keinen Grund zur Annahme, dass andere Länderunter diesen Problemen litten.
Die arbeitsteilige Wirtschaft
(und wir als unsere Marionetten[?])
Durch sie wird Integration in der Gesellschaft behindert, at least; durch sie werden soziale Leistungen von Spezialisten übernommen; die möglichen Erfahrungen daraus gehen den anderen dadurch verloren.Schuld-, Unvollkommenheits- und andere angenehme Gefühle einer ganz normalen leistungsorientierten Gesellschaft sind die Folge. Bevor sich Leere ausbreitet wird Ersatz gesucht und vielerorts gefunden.
Wozu aussteigen? Und falls doch: wie?
Wozu eine Welt der Annehmlichkeiten (auch nur zum Teil) verlassen wollen, die uns (österr.) Fremdwährungs- und Lottospezialisten die unbegrenzte Selbstverwirklichung ermöglicht oder zumindest verspricht?Was sind schon 60 Wochenstunden, wenn ich mir damit als Ersatz für fehlende Bestätigungen durch Liebe, Zuwendung etc. mehr leisten kann als mein Nachbar ...?
Unser Einsatz ermöglicht unserem Wirtschaftssystem, für das wir allesamt mitverantwortlich zeichnen, sich als Nullsummenspiel immer wieder neu zu generieren.
Wir als Marionetten eines von uns am Leben gehaltenen Systems?
Shame on you, Mr. and Mrs. President!